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Worauf sollte nach der Behandlung geachtet werden?

Professionell eingesetzte Implantate, die über den geplanten Zeitraum eingeheilt sind, werden Sie kaum als Zahnersatz wahrnehmen. Letztendlich ergibt sich für Sie in der Regel ein normales und natürliches Kaugefühl. Auch optisch sind kaum Unterschiede zu natürlichen Zähnen zu erkennen.

Die Langlebigkeit von Implantaten wird von der Professionalität der Behandlung, von der Knochenbeschaffenheit des Kiefers und in besonderem Maße von der Nachsorge in der Praxis und Ihrer persönlichen Mundpflege bestimmt. Folgende kurz- und langfristige Verhaltenstipps sollten Sie beachten: 

Direkt nach der Implantation:

  • Keine Hitze: Wärme kann Nachblutungen verursachen. Sie sollten daher in den ersten Tagen nach der Operation auf Saunabesuche, heiße Bäder und Sonnenbaden verzichten.

  • Kein Alkohol, Nikotin und starker Kaffee: Hierdurch kann das Risiko von Nachblutungen steigen und sollte zumindest am Tag der Implantation vermieden werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Nikotin darüber hinaus ungünstig auf die Einheilung des Implantats auswirkt.

  • Keine schwere körperliche Betätigung: Mit schweren körperlichen Tätigkeiten oder Leistungssport sollten Sie einige Tage lang warten. Leichte Bewegung wie Spazierengehen kann der Wundheilung nach der Operation nicht schaden.

  • Keine Belastung des entsprechenden Kieferteils: Unmittelbar nach der Implantation sollte der entsprechende Teil des Kiefers nicht belastet werden. Das gilt fürs Essen ebenso wie für die Zahnpflege. Beim Zähneputzen sollten Sie den betreffenden Bereich in den ersten Tagen auslassen und dafür Mundspülungen verwenden. Die übrigen Zähne sollten Sie sehr sorgfältig reinigen.

Langfristige Maßnahmen nach einer Behandlung:

  • Regelmäßige Kontrolle in unserer Praxis: Zahnimplantate müssen – mehr noch als natürliche Zähne – regelmäßig kontrolliert werden. Denn rechtzeitig erkannte Entzündungen des Zahnfleisches sind meist einfach zu behandeln. Zwei Mal im Jahr sollten die Implantate kontrolliert werden. Hier sind jedoch auch andere Intervalle möglich. Innerhalb des ersten Jahres nach der Implantation können Röntgenkontrollen und eine Untersuchung der Blutungsneigung des Zahnfleisches dazu gehören. Die einzelnen Maßnahmen werden nach Ihren individuellen Erfordernissen abgestimmt.

  • Intensive Pflege: Wenn Zahnimplantate sorgfältig gepflegt werden, haben sie in aller Regel eine sehr lange Lebensdauer. Sie erhalten nach der Implantation eine individuelle Beratung dazu, wie Sie Ihre Implantate am Besten pflegen. Noch genauer als bei natürlichen Zähnen, sollten Zahnbeläge und Zahnstein vermieden werden, um Entzündungen zu verhindern. Hartnäckige Ablagerungen in engen Winkeln und Zahnzwischenräumen sind nicht immer mit Zahnbürste und Zahnseide zu entfernen. Neben der intensiven Zahnpflege zu Hause ist die professionelle Reinigung (PZR) daher empfehlenswert.

  • Rauchen einschränken oder ganz aufgeben: Implantatträgern wird empfohlen, das Rauchen einzuschränken oder ganz aufzugeben. Rauchen kann nicht nur den Einheilungsprozess behindern, sondern senkt langfristig die Erfolgsrate von Implantaten. Bei Rauchern wurden Komplikationen in der Einheilphase häufiger festgestellt als bei Nichtrauchern. Selbstverständlich können aber auch Raucher erfolgreich mit Zahnimplantaten versorgt werden.